Hydraulische Überlastung Freispiegelkanal - instationär

ceWave bietet die Möglichkeit, im Modell ermittelte überlastete Schächte und Haltungen tabellarisch und auch grafisch zu erkennen und sowohl unmittelbar in ceWave als auch in GIS oder CAD Systemen kartografisch oder planlich darzustellen.

Im Rahmen der instationären Kanalnetzmodellierung wird das Abflussgeschehen abweichend vom Normalabfluss betrachtet. D.h. der Durchfluss durch eine Haltung kann größer als der Normalabfluss bei Vollfüllung sein. ceWave stellt die Auslastung bzw. die Überlastung der Haltungen grafisch und tabellarisch dar. Die grafische Darstellung ermöglicht eine sofortige Interpretation der Berechnungsergebnisse in Form von Druckabfluss mit und ohne Wasseraustritt.

Knoten, welche Druckabfluss aufweisen, werden in der Benutzerschnittstelle und im Grundrissexport gelb gekennzeichnet. Steigt der Wasserstand weiter an und kommt es über einen Knoten zu einem Ausfluss aus dem System, wird der jeweilige Knoten orange oder rot gekennzeichnet. Orange steht für kleine Austrittsvolumina kleiner als 1 m3. Weiters wird der Maximalausfluss in l/s und die Ausflussfracht in m3 angeführt.

fig ceWave Result UI

Die Auslastung von Kanten gegenüber dem Normalabfluss bei Vollfüllung wird in ceWave tabellarisch dargestellt. Die Tabelle kann nach diesem Attribut sortiert und überlastete Haltungen markiert dargestellt werden. Für die Knotentabelle kann ebenfalls die Überlastung quantifiziert werden. Parameter hierfür ist der Knotenausfluss in m3 bzw. die Überstauhöhe.

fig ceWave Overload Table

Die mittels ceWave ermittelten überlasteten Schächte und Haltungen können durch ein GIS als Shape-Files importiert werden und je nach Anforderung zur kartografischen Darstellung herangezogen werden. In der unten stehenden Abbildung (linke Seite, GI System QGIS) repräsentiert der Knotendurchmesser die über einen Schacht austretenden Volumina. Die Kantenfarbe wiederum zeigt den Auslastungsgrad von Haltungen (rechte Seite cePipe).

 fig ceWave Overload Map

Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch im Abschnitt Instationäre Rohrnetzmodellierung/Ergebnisse/Überlastung.

Informationen zur Rohrnetzüberlastung nach stationären Berechnungsverfahren finden Sie hier.

 

 

 

 

  • "cePipe ist ein Werkzeug, das wir täglich einsetzen. Es deckt genau das ab, was wir brauchen. Die Software hat wirklich Hand und Fuß!"
    image Ing. Manuel Winkler, Abwasser, Kanalplanung und -bau, LINZ SERVICE GmbH
  • "Wir haben mit der Software von ce-tools ein Werkzeug, welches uns ermöglicht, schnell und unkompliziert auf die Bedürfnisse unserer Kunden zu reagieren, um die bestmögliche Effizienz bei Kanal- und Wasserleitungsnetzen zu gewährleisten. Wir schätzen den direkten und unkomplizierten Umgang mit der Firma ce-tools.
    image Schübl Stefan, Geschäftsführer Jung & Partner
  • "Ich kenne das Programm schon relativ gut und muss sagen, dass es wirklich praxisnah, brauchbar und von der fachlich-mathematischen Seite extrem fortgeschritten ist!"
    image Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas Höhenberger, Höhenberger Engineering
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